Def: Vermögen2 Konzepte 1. Wert des U. als Ganzes Problem: beruht auf Prognosen Wert/Preis der Zahlungsströme, die an Eigen u Fremdkapital fließen(Ertragswert) 2. Summe der einzelnen VG Unterschied zw. Zerschlagungsorientierten Werten Fortführungsorientierten Werten à Differenz sunk costs: Kosten die in der Vergangenheit entstanden sind u sich nicht mehr rückgängig machen lassen.à abhängig von der Verwendungsweise der Ressourceàasset specificity
Zusammenhang zw. G&V u Bilanz - Bilanz: betandsrechnung, G&V Stromrechnung àsaldo- G&V: Betriebsergebnis, Finanzergebnis, Besonderes Ergebnis, Woher kommt Erfolg??
Bilanztheorie:Klassische Bilanztheorie:- Statische Bilanztheorieo zerschlagungsorientierto fortführungsorientiertDynamische Bilanztheorie:o Ermittlung von Erfolgo Info ob Erfolg lohnendModerne Bilanztheorie à Ziel: Interessenkonfliktregelung
2Fragen: Normativ?–> Verhaltensannahme
Wichtiges von Keenweb
è Folie über Zusammensetzung von Vermögen
Definitionen:
- Auszahlung: Abfluss von Zahlungsmitteln
- Ausgabe: Abfluss vom Geldvermögen
- Aufwand: Abfluss vom Reinvermögen
- Kosten: bewerteter, leistungsbezogener Güterverzehr
Kontrolle eines Managers durch den Kapitalmarkt erfolgt über den Aktienkurs. Sinkt der Aktienwert ergeben sich folgende Probleme:
- Wert des Unternehmens sinkt (Machteinbuße)
- Übernahmegefahr steigt
- Eigene Übernahmefähigkeit sinkt (weil eigene Aktien i.d.R. Zahlungsmittel sind)
- Managergehalt kann kursabhängig sein
Potentielle Konflikte in der Manager-Eigner-Beziehung:
MANAGER |
Konfliktfelder: |
AKTIONÄR |
Die Interessen des Gläubigers liegen eher auf der Managerseite. Ihr Hauptinteresse ist die Insolvenzvermeidung (also sichere Rückzahlung des Kredits), d.h. der Manager soll nur kalkulierbare Risiken eingehen, ausserdem ist ein hohes Schuldendeckungspotential (EK) gewünscht.
IAS: International Accounting Standards:
Zielsetzung ist die zutreffende Darstellung der wirtschaftlichen Lage und des Erfolgspotentials eines Unternehmens verpflichtend zu machen.
Ausrichtung auf EK-Geber-und Investoreninteressen (HGB è Gläubigerorientierung).
IASC (IAS-Committee) legt Standards fest; ist internationales Kommitee und hat keine exekutive Instanz.
US-GAAP: Generally Accepted Accounting Principles:
Ist unbestimmter Rechtsbegriff und hat als übergeordnete Zielsetzung die “fair presentation”.
FASB ist auch Kommitee = financial accounting standards boardVermögenskonzepte:
1. zerschlagungsorientierte Werte
2. fortführungsorientierte Werte
3. Wert des Unternehmen als Ganzes
Wenn die Fortfürung sinnvoll sein soll: 3. > 2. > 1.
2. - 1. = sunk cost
Def. Sunk costs: Kosten, die in der Vergangenheit bereits ursächlich entstanden sind und deren Höhe gegenwärtig oder zukünftig nicht mehr beeinflusst werden kann.
Adressaten der Vermögenskonzepte:
- Gläubiger è Zerschlagungswert (worst case)
- Eigner è Fortführungswert bzw. Wert des U als Ganzes
- Manager è Tendenz eher zur Fortführung, ist aber eigentlich abhängig von wirtschaftlicher Lage des Unternehmens
Überschuldung bedeutet, daß das EK < 0 (dann erscheint es auf der Aktivseite)
|
Gesamtkostenverfahren |
Umsatzkostenverfahren |
Verschiedene Bilanztheorien:
1. statische Bilanztheorie:
- Begründer: Hermann Veit Simon (1886)
- Dokumentation
- Stichtagsbezogene Schuldendeckungskontrolle
- Zerschlagungs- und Fortführungsorientierung: Vermögen als Summe von Einzelvermögensgegenständen, die zu AHK bewertet werden (also: vergangenheitsbezogen), HGB wird dieser Theorie i.d.R. gerecht
2. dynamische Bilanztheorie:
- Begründer: Eugen Schmalenbach (1908)
- Erfolgsermittlung zur Kontrolle des Betriebsgebaren
- Ermittlung eines aussagefähigen Erfolgs (auch auf Kosten der Vermögensdarstellung)
- Vermögen als Basis des zukünftigen Erfolgs, keine Verwirklichung im HGB (Bsp.: eigene Patente)
3. moderne Bilanztheorie:
- Bilanz ist Instrument zur Interessenkonfliktregelung (Kompetenzabgrenznug Eigner/Manager/Gläubiger)
- Vermögen als das, was in der Verwendungskompetenz des Managers steht, HGB: Jahresabschluss als Rechenwerk trennt den Ertrag, der ausschüttungsfähig ist, vom restlichen Vermögen
Vermögensgegenstände müssen in der Bilanz aktiviert werden, wenn gleichzeitig gilt:
- Gegenstand wurde gegen Aufwand erlangt
- Gegenstand verspricht Nutzen
- Gegenstand muss einer selbstständigen Bewertung zugänglich sein
Disagio ist die Differenz von Rückzahlungsbetrag und Ausgabebetrag bei Krediten (ohne Zinsen!!!).
Das Vorsichtsprinzip besteht aus 2 Komponenten:
1.) Realisationsprinzip: Gewinne dürfen erst dann bilanziert werden, wenn sie realisiert wurden, d.h. wenn das Geschäft nicht mehr am Unvermögen des Kaufmanns scheitern kann.
2.) Imparitätsprinzip: Gewinne und Verluste werden im HGB unterschiedlich behandelt: voraussichtliche Verluste müssen sofort berücksichtigt werden (PRAP), nicht aber voraussichtliche Gewinne (1).
Der derivative Geschäfts- oder Firmenwert ist die Differenz zwischen Kaufpreis und Zeitwert der gekauften Firma, in der Bilanz besteht hierzu ein Ansatzwahlrecht.
Abschreibungen:
- Planmäßige Abschreibungen sind nur für abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zulässig.
- Für unerwartete Wertminderungen gelten zwei Prinzipe: Das gemilderte und das strenge Niederstwertprinzip. Das gemilderte bezieht sich auf das AV und besagt, daß dauerhafte Wertminderungen als außerplanmäßige Abschreibungen aktiviert werden müssen, für kurzfristig vorübergehende Wertminderungen jedoch ein Wahlrecht zur Aktivierung besteht. Das strenge Prinzip gilt jedoch für das UV und besagt das alle Wertminderungen in der Bilanz aktiviert werden müssen.
Bewertungsvereinfachungsverfahren:
Normalerweise gilt der Grundsatz der Einzelbewertung (Kompensationsverbot), aber es existieren Bilanzposten für die eine Einzelbewertung zu aufwendig ist (z.B. alles, was in Silos gelagert wird).
è Verschiedene Verfahren zum Wertansatz gleichartiger Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens:
|
Zeitlich bestimmte Folge |
Sonstig bestimmte Verfahren |
Gruppenbewertungsverfahren |
Planmäßige Abschreibungen:
- Verursachungsgerechter Werteverzehr jeder Abrechnungsperiode für mehrperiodig nutzbare und abnutzbare Vermögensgegenstände wird ermittelt.
- Bezug zur Bilanztheorie: In den Abschreibungen steckt inhaltlich das Fortführungsprinzip.
- Nach § 7 Abs. 2 ESTg muss der Abschreibungssatz (a, r) immer kleiner gleich 20 % sein.
- Notation: a = jährlicher Abschreibungsbetrag; A = Anschaffungskosten; n = geschätzte Nutzungsdauer in Jahren; L = Liquidationserlöse; r = Abschreibungssatz; Rt= kalkulatorischer Restbuchwert am Ende des Jahres
- Lineare Abschreibung: a = (A – L) / n- Geometrisch degressive Abschreibung: r = 1- ((L / A)^(1 / n))- Bei Mischverfahren: immer das Verfahren verwenden, das für die einzelne Periode einen höheren Abschreibungsbetrag (absolut) liefert.Wichtiges:
Wahlrechte bei:
- Zuschreibungen (nur Personengesellschaft, KG: Pflicht zur Zuschreibung)
- Gemildertes NWP für das Anlagevermögen bei kurzfristiger Wertminderung
- Derivative GFW können in der Bilanz oder in der GuV aktiviert werden
- Auswahl des Gruppenbewertungsverfahren möglich
- Disagio: Als Aufwand in die GuV oder in der Bilanz aktivieren (wie der. GFW)
Vorsicht bei der Ausweisung des Endbestandes der Vorräte bei Gruppenbewertungsverfahren. Wenn der Endbestand rechnerisch über dem Marktwert liegt, muss auf diesen abgeschrieben werden!!!
Das Eigenkapital ergibt sich als Saldo der Bilanz ohne EK, oder man addiert den Jahresüberschuß zum Eigenkapital der letzten Periode (Probe!).
Die Anfangsbestände nicht vergessen!
Gründe für die Zielsetzung eines möglichst hohen Jahresüberschuß:
- Auszeichnung: Manager des Jahres
- Hohe Ausschüttung geplant
- Erschließung neuer Gläubiger
- Pflege der Kreditwürdigkeit
- Unruhen auf der Hauptversammlung vermeiden
- Potentielle Übernehmer zu hohen Preisen treiben (Abschreckung)
Gründe für das Anstreben eines niedrigen Jahresüberschuß:
- Steuern sparen
- Durch „Mitleid“ Subventionen ergattern
- Geringe Ausschüttung (Vermögen bleibt im U, was mehr Handlungsfähigkeit heißt)
- Desinteresse an Übernahmen wecken oder auch diese provozieren
Anstrebung eines moderaten Überschusses:
- Verstetigung der Gewinne und Dividenden
- Puplizitätspolitische Ziele
In der Kostenartenrechnung werden sämtliche Kosten für betriebliche Leistungen einer Periode vollständig, eindeutig und überschneidungsfrei nach Kostenarten gegliedert erfasst.
Folie: Beziehungen zwischen Kostenträgereinzel-, Gemeinkosten, sowie fixen…..
Kriterium für die Unterscheidung zwischen Einzelkosten und Gemeinkosten ist die direkte Zurechenbarkeit von Kosten auf irgendwelche Kalkulationsobjekte. Letztlich kann man alle Kosten nach Einzel- und Gemeinkosten aufteilen.
Die Vollkostenrechnung versteht unter Einzelkosten aber in der Regel Kostenträgereinzelkosten.
Die Kostenträgereinzelkosten können einzelnen Endproduktarten, Aufträgen oder Mengeneinheiten aufgrund genauer Aufzeichnungen direkt zugerechnet werden. Sie gehen daher direkt von der Kostenarten- in die Kostenträgerrechnung.
Kostenträgergemeinkosten fallen nicht unmittelber für ein einzelnes Erzeugnis oder einen einzelnen Auftrag an: Sie betreffen also mehrere Aufträge zusammen. Sie können daher zunächst nur zu einer oder mehreren Kostenstellen zugeordnet werden.
Unechte Gemeinkosten sind eigentlich direkt für ein Produkt erfassbar, aber aus wirtschaftlichen Gründen werden sie nicht direkt erfasst, sondern wie Gemeinkosten
Hauptkostenstelle: Leistungsabgabe erfolgt direkt an die Erzeugnisse, Hauptkostenstellen werden nicht auf andere Kostenstellen verrechnet.
Hilfskostenstellen: Es besteht immer eine Leistungsabgabe an andere Haupt- oder Hilfskostenstellen.
Fixkostenproportionalisierung in der Vollkostenrechnung stellt ein Problem dar, weil hierbei alle Fixkosten auf Mengen umgerechnet werden und deshalb gar nicht mehr fix sind!!! (Also die Fixkosten sinken anteilig bei steigender Ausbringungsmenge.)
Die Gefahr in der Selbstkosten-Plus-Gewinnzuschlags-Kalkulation besteht darin, daß man sich aus dem Markt herauskalkulieren kann. Kalkuliert man den Preis aufgrund von Absatzzahlen der vergangenen Periode, muss man damit rechnen, daß in der aktuellen Periode andere Mengen abgesetzt werden! (Preis, Sättigung)
Teilkostenrechnung (direct costing):
Deckungsbetrags eines Produktes = (Erlös eines Produktes) – (variable Kosten des Produktes)
Periodengewinn = (∑ aller Deckungsbeträge) – (Fixkosten)
Bruttogewinn ProduktA = (verkaufte MengeA) * (PreisA – var.KostenA)
Gesamter Bruttogewinn = ∑ aller Bruttogewinne
Nettogewinn = (gesamter Bruttogewinn) – (Fixkosten)
Der break-even-point einer Produktion ist die Stückzahl, ab der kein Verlust mehr bezüglich des Produktes entsteht.
Gestaltung eines optimalen Produktionsprogramms:
1. Ermittlung der Deckungsbeträge : = (Verkaufspreis) – (variable Kosten)
Ist ein Deckungsbetrag positiv lohnt sich im allgemeinen die Produktion des Produktes.
2. Überprüfung, ob ein Produktionsengpaß besteht:
3. Kann man wegen eines Produktionslimits nicht alle Produkte mit positivem
Deckungsbetrag herstellen, entscheidet man sich für die Produkte, die den höchsten
Deckungsbetrag pro Einheit der Beschränkung (engpaßbezogene/relative
Deckungsbeträge)(z.B.: DB pro Stunde) aufweisen.
4. Erstellung der optimalen Mengen
Ein finanzielles Gleichgewicht eines Unternehmens kennzeichnet sich dadurch, daß in allen Perioden die Summe der Einnahmen nicht kleiner als die Summe der Ausgaben der Periode sind. Ist dies erfüllt, ist die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens immer gewährleistet.
Bedingung für einen vollständigen Markt ist symetrische Informationsverteilung.
Der Konsumeinkommensstrom ist der Strom des für Konsumzwecke vorgesehenen Einkommens. Weil der Konsum Nutzen stiftet, wird Nutzen maximiert. Präferenzen sind nicht gesättigt, verschieden und wir setzen den homo oeconomicus voraus.
Entscheidungen bei Risiko: Wahrscheinlichkeiten sind bekannt, bei Sicherheit: Es handelt sich um sichere Ereignisse, bei Unsicherheit: Keine Informationen über die Wahrscheinlichkeiten sind erhältlich.
Annahme über Zahlungsströme: Alle Zahlungen werden dem Stichtag am Ende der Periode zugeordnet.
Barwert = Gegenwartswert = present value
Um den BW zu ermitteln muss man abzinsen oder diskontieren.
Zt ist der Wert des Zahlungsstroms Z in der Periode t. i entspricht dem Zinssatz.
n
BW (i) = ∑ Zt / (1+i)t
t=0
Um den Endwert eines Zahlungsstroms zu ermitteln, muss man aufzinsen:
nEW(i) = ∑ (1+i)(n-t) t=0
Der Barwert einer nachschüßigen Rente für n Perioden ist definiert als:
B(i) = Z0 + a ((1+i)n – 1) / ((1+i)n * i))
Der Quotient in Klammern ist der Rentenbarwertfaktor.
Bildet man den Barwert der Rente für n gegen unendlich ist er gleich:
B(i) = Z0 + (a / i)
3 Dimensionen von Zahlungsströmen: zeitliche Struktur, Höhe, Sicherheit/Unsicherheit
Vollständiger und vollkommener Kapitalmarkt (v&vKM):
Weil keine Transaktionskosten existieren und symetrische Informationsverteilung herrscht, (Risiko existiert nicht) sind Haben- und Sollzins identisch. Außerdem sind beliebig viele liquide Mittel zu jedem Zeitpunkt und zu jeder Fristigkeit erhältlich.
Der Kapitalwert (K0) einer Investition gibt ihren Wert in t0 an. Dieser Wert entspricht auch dem möglichen Mehrkonsum in t0 und wird errechnet, indem man den Barwert der Zahlungsreihe des Investitionsobjekts bildet. Andere Bezeichnungen für K0:
Barwert, Netto-Present Value (NetPV), Grenzpreis für einen Zahlungsstrom, möglicher Mehrkonsum in t0 bezüglich der Anlage.
Um zwei Zahlungsströme vergleichen zu können, müssen sie in allen Perioden denselben Ertrag aufweisen und sich nur in einer ausschlaggebenden unterscheiden. Ist dies nicht der Fall vergleicht man die Barwerte zu verschiedenen Zeitpunkten. Diese bildet man durch aufzinsen (mit ih) und abzinsen (mit is).
Steht ein externer Eigenkapitalgeber zur Wahl, muss man diesen mit dem Eigenkapitalkostensatz (= p) verzinsen. Allgemein gilt: is ≥ p ≥ ih , weil der Investor nicht mehr als den Sollzins zahlt, weil er sonst FK wählt und der EK-Geber mindestens den Habenzins erhalten will (sein K0 soll nicht negativ sein). Um p zu berechnen, setzen wir also K0 des EK-Gebers gleich null und lösen nach p auf, dann können wir die fertigen Zahlungsströme aufstellen. Intern wird dann das Kapital mit (1-p) verzinst.
1.Kapitalwertmethode:
Man berechnet die Kapitalwerte aller zur Auswahl stehenden Investitionsobjekte und wählt das mit dem höchsten K0 aus, solange dieser nicht negativ ist.
2.Annuitätenmethode:
Diese Methode transformiert jeden Zahlungsstrom so um, daß sich in jeder Periode gleiche Ein- bzw. Auszahlungen ( =at) ergeben. Am einfachsten zu berechnen ist dies für unendlich viele Perioden: at = K0 * KZF ,sonst muss man den Rentenbarwertfaktor verwenden:
at = (K0 * (1 + KZF)t )* i / ((1+i)t – 1)
Hier ist der Zahlungsstrom mit dem höheren at natürlich höher zu bewerten.
3.IZF (interner Zinsfuß) – Methode:
Diese sollte nur bei Normalinvesitionen durchgeführt werden. Eine Normalinvestition liegt vor, wenn es innerhalb des Zahlungsstroms nur einen Vorzeichenwechsel gibt und wenn die betragsmäßige Summe aller Auszahlungen kleiner als die Summe der Einzahlungen ist. Um den IZF zu berechnen, bildet man den Kapitalwert mit dem IZF und nicht mit dem KZF, setzt K0 = 0 und löst nach dem IZF auf. Bildet man die Kapitalwertfunktion (K0 abhängig vom KZF) ist der IZF dann genau die einzige Nullstelle dieser Funktion einer Normalinvestition. Für einen KZF gegen plus unendlich konvergiert die Funktion typischerweise gegen den Wert der Anschaffungsauszahlung:
Die IZF-Methode eignet sich nicht zum Vergleich von Investitionsobjekten, ist der IZF > KZF ist die Investition allerdings lohnend, sonst nicht. Die IZF-Methode beinhaltet allerdings auch einen gravierenden Fehler: Sie verzinst nur das gebundene Kapital. Erfolgt also recht früh eine hohe Auszahlung wird diese bei der Verzinsung nicht mehr berücksichtigt, obwohl diese natürlich mindestens wieder am Kapitalmarkt zum KZF angelegt werden würde. Der IZF entspricht der „Rendite“, dem „kritischen Zinsfuß“ oder der „Verzinsung des gebundenen Kapitals“.

